Programmheft

Hier downloaden

In Kürze

oder einfach hier lesen!

Für ein sicheres Miteinander

“Ich will einen regelmäßigen Streifendienst in den Abend- und Nachtstunden sicherstellen.”

Dafür stehe ich mit meiner beruflichen Erfahrung und Kompetenz als
Polizeihauptkommissar.

Das zwischen Stadt und Land vereinbarte KOMPASS-Programm will
ich konsequent umsetzen und die in der Verantwortung der städtischen Verwaltung liegende Arbeit kontinuierlich intensivieren und fortentwickeln. Sicherheit muss für Schwalbach nachhaltig gewährleistet werden. Hierbei gilt, bewährte Instrumente einzusetzen, aber auch neue Wege zu gehen.

Kriminalität zu bekämpfen heißt in erster Linie Kriminalität vorzubeugen. Prävention ist der beste Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg. Natürlich gehört dazu auch, dass straffälliges Verhalten schnelle und spürbare Konsequenzen nach sich zieht, insbesondere für jugendliche Straftäter.

Ich will ein Haus des Jugendrechts nach Frankfurter Vorbild für Schwalbach und Umgebung. Dort arbeiten Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendamt und Sozialarbeiter unter einem Dach eng zusammen. Das bedeutet, dass die Verfahren Hand in Hand laufen. Straffällige werden eng begleitet und schnell und unmittelbar mit Konsequenzen konfrontiert.

Prävention kann bereits im Kindergarten, beim Sport, in den Vereinen und der Schule stattfinden. Ich möchte die Stadt hier als starken Partner aufstellen, etwa indem wir Lehrgänge und Weiterbildungen für Jugendtrainer anbieten. Bei der Erstellung von Konzepten und Lösungen bringe ich meine jahrelange Berufserfahrung mit ein.

Unsere Ordnungspolizei will ich um zwei Stellen aufstocken, sie besser ausrüsten und in die Aus- und Fortbildung der Mitarbeitenden investieren. Um Schichtdienste besser als bisher zu gewährleisten strebe ich eine engere Zusammenarbeit mit den Ordnungsbehörden unserer Nachbarstädte an.

Zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls und dem Abbau von Angsträumen gehört auch eine bessere Beleuchtung an identifizierten Stellen, wie z.B. am Mittelweg.

Kinder- und familienfreundliches Schwalbach

“Als Familienvater stehe ich für gesicherte und verlässliche Betreuungsplätze.”

Mein erster Schritt wird sein, eine umfassende Bedarfsanalyse vorzunehmen und dabei eng mit den Eltern und den Einrichtungen zusammenzuarbeiten. Eine vorausschauende Planung und frühzeitige, transparente Platzvergabe sind der Schlüssel für ein bedarfsgerechtes Angebot in Krippen, Kindergärten und schulischer Betreuung.

Die Schulkinderbetreuung möchte ich in Abstimmung mit dem MTK wie bisher im qualitativ hochwertigen „Hort-Modell“ mit dem bewährten pädagogischen Fachpersonal fortführen. Abstriche beim Betreuungsstandard darf es auch bei einem Trägerwechsel nicht geben. Die Schulgemeinden, die Familien aber auch die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigen hier baldige Planungssicherheit!

An der Geschwister-Scholl-Schule und der Georg-Kerschensteiner-Schule muss der bedarfsgerechte Ausbau an Betreuungsplätzen weiter vorangebracht werden. Das bedeutet auch, dass wir an beiden Grundschulen gleichermaßen dauerhafte bauliche Lösungen auf dem Schulgelände oder in unmittelbarer Nachbarschaft dazu benötigen. Ein „Weiter so“ mit provisorischen Außenstellen in zweckentfremdeten Wohn- oder Geschäftsräumen oder gar Containern halte ich auf Dauer nicht für zielführend. Gerne habe ich deshalb auch vor zwei Jahren das Bürgerbegehren „Ja zum Schulkinderhaus“ unterstützt. Aktuell benötigt die Geschwister-Scholl-Schule ein neues Schulkinderhaus, bevorzugt am Erlenborn!

Ich stehe zum Erhalt der DRK-Kita „Schwalbennest“ unter Fortführung des bewährten pädagogischen Konzepts „Papilio“ und setze mich mit Nachdruck für die Beibehaltung des aktuellen Standorts ein.

Ein schöner Platz zum Älterwerden

“Ich will, dass man sich auch im Alter in Schwalbach wohlfühlen und hier einen möglichst unbeschwerten Lebensabend verbringen kann”

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Trotz des Zuzugs vieler junger Familien in den vergangenen Jahren geht dieser Trend auch an Schwalbach nicht vorbei. Für eine verantwortungsvolle Politik ergibt sich daraus eine besondere Verpflichtung, seniorengerechte Politik und Rücksicht vor dem Alter nicht nur als Worthülse zu begreifen, sondern tatsächlich zu leben.

Besonders die Integration bedürftiger älterer Mitmenschen und deren Schutz vor Vereinsamung liegt mir am Herzen. Es gilt Infrastruktur und Netzwerke auszubauen, die es den Menschen ermöglichen, lange selbständig und im gewohnten häuslichen Umfeld zu bleiben.

Deshalb werde ich mich für die aufsuchende Seniorenarbeit und alle anderen Hilfsdienste einsetzen, die bei uns in Schwalbach bei Behördengängen und anderen Erledigungen, wie zum Beispiel dem Einkauf, unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ich werde mich für ein zusätzliches Angebot an betreutem Wohnen für Senioren in Schwalbach einsetzen, bevorzugt in einer Kombination aus Miet- und Eigentumswohnungen.

Die Sicherung der wohnortnahen Versorgung durch ausreichende, auch neue, Geschäfte im Limeszentrum und im alten Ortskern ist mir ein besonderes Anliegen. Zur Verbesserung der Mobilität will ich Fahrdienste fördern und ausbauen, etwa durch zusätzliche Sammeltaxis oder einen Kleinbus.

Wirtschaftsförderung und Digitalisierung

“Eine starke Wirtschaft bedeutet soziale Sicherheit und Wohlstand für die Bürgerinnen und Bürger von Schwalbach”

Unsere Stadt als Wirtschaftsstandort auszubauen und Unternehmen, kleine wie große, zu stärken, ist mein erklärtes Ziel.

In diesem Zuge muss auch die Wirtschaftsförderung Schwalbachs neu gedacht werden. Diese Funktion im Rathaus will ich als Stabsstelle direkt beim Bürgermeister ansiedeln. Eine wichtige Aufgabe hierbei wird die Erarbeitung eines Konzepts für Standortmarketing sein, das auch die Nutzung moderner Medien einschließt.

Die Frage des Standorts hängt für viele Unternehmen auch von der Verfügbarkeit schnellen Internets ab – ich werde mich daher dafür stark machen, dass Schwalbach frühzeitig beim Ausbau des 5G Netzes berücksichtigt wird.

Ich werde sicherstellen, dass die Innovationen der Verwaltungsdigitalisierung (OZG / eGovernment) zeitnah in Schwalbach umgesetzt werden.

Mein Ziel ist der Aufbau einer Gründerszene. Ein Ort, an dem Jungunternehmerinnen und -unternehmer Unterstützung und Hilfe erfahren für ihren Start in die Selbstständigkeit. Hierfür möchte ich mit den ortsansässigen Unternehmen und dem Gewerbeverein zusammenarbeiten. Es gilt die Erfahrungen von Wirtschaftsprofis und Hilfestellung bei Verwaltungsfragen gleichermaßen bereitzustellen. Wir müssen sicherstellen, dass Schwalbach an innovativen Vorhaben partizipiert und eigene Lösungen bereitstellt.

Mehr Nachvollziehbarkeit

“Als Bürgermeister werde ich alle zwei Wochen eine Bürgersprechstunde sicherstellen. Nicht nur im Rathaus, sondern auch bei Ihnen vor Ort.”

Für mich ist Transparenz ein wesentliches Element einer modernen Verwaltung. Ansprechbarkeit, Dialog und Offenheit sind für mich zu Leitsätzen meines Handelns geworden. Leitsätze, die ich in meine Tätigkeit als Bürgermeister und somit in die Verwaltung mit einfließen lassen werde. Transparenz führt zu Vertrauen. Ihrem Vertrauen in die Verwaltung der Stadt Schwalbach.

Anstehende Maßnahmen und offene Projekte werden in Zukunft auf einer eigenen Plattform der Internetseite der Stadt dargestellt werden, so dass es für jeden möglich sein wird, den aktuellen Stand einzusehen. Eine bessere Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger ist mein Ziel.

Die Rolle sozialer Netzwerke ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Es sind die Medien, auf denen Sie heute ganz selbstverständlich unterwegs sind. Es sind die Medien, über die eine moderne Verwaltung für Sie ansprechbar sein sollte. Mit mir wird es ein nachhaltiges Konzept zur modernen Erreichbarkeit der Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit in Schwalbach geben.

Themen, die mir wichtig sind

“Wohnen und leben im Grünen muss auch in Zukunft Schwalbach kennzeichnen”

Weitere Neubaugebiete im Außenbereich lehne ich daher ab. Zusätzlicher Wohnraum kann nur noch in sehr begrenztem Umfang durch innerörtliche Nachverdichtung geschaffen werden. Dieser soll vorrangig gezielt für Schwalbacherinnen und Schwalbacher sowie Angehörige von Mangelberufen geschaffen werden (sog. Einheimischenmodell). Wir sind heute bereits eine der am dichtesten besiedelten Städte bundesweit (Platz 4 in Hessen, Platz 23 in Deutschland). Wichtig ist mir auch der Erhalt sozial geförderten Wohnraums in unserer Stadt.

Ich werde mich für den Erhalt des Limesstadions am jetzigen Standort und seine zügige Wiedereröffnung einsetzen.

Ich bin für den Erwerb des Heizkraftwerkgeländes durch die Stadt. Nur so kann Einfluss auf den zukünftigen Betreiber und das Preismodell genommen werden. Die Leistung soll öffentlich ausgeschrieben werden. Einen Eigenbetrieb durch die Stadt lehne ich ab. Dieser wäre unwirtschaftlich.

Ich stehe für eine solide Haushaltspolitik und werde mich als Bürgermeister für einen vorausschauenden und umsichtigen Umgang mit Steuergeldern einsetzen. Jede Maßnahme, egal wie wünschenswert sie sein mag, muss unter dem Vorbehalt der Finanzierbarkeit stehen.

Das Ehrenamt noch mehr zu stärken und somit auch die Attraktivität der Vereine, ist für mich eine der herausragenden Aufgaben, derer ich mich als Bürgermeister annehmen möchte. Die Förderung der Vereine will ich im Blick behalten und sicherstellen, dass durch gezielte Unterstützung eine gleichbleibende Vielfalt an kulturellen, integrativen und sportlichen Angeboten für Jung und Alt gewährleistet ist.

Die kommunale Pflichtaufgabe, eine leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen, werde ich mit ganzer Kraft und über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus erfüllen. Die Stadt Schwalbach wäre kaum in der Lage das beispiellose Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen zu ersetzen. Nur eine gut ausgerüstete und gut ausgebildete Feuerwehr kann die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger Schwalbachs sicherstellen. Der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses hat für mich hohe Priorität.